Wirtschaftsethik ist zu einem wichtigen Bereich der Unternehmensführung geworden

Ethik handelt von der Vorstellung von richtigem und falschem Verhalten in menschlichen Interaktionen. Wirtschaftsethik bezieht diese Frage auf die wirtschaftlichen Austauschbeziehungen zwischen Individuen und/oder Institutionen.


Die wesentlichen Probleme treten dabei in Dilemma-Situationen auf, in denen es für verschiedene Handlungsalternativen jeweils gravierende ethische Vor- und Nachteile gibt. Diese gilt es, unter Moralgesichtspunkten zu bewerten, um zu einer begründeten Entscheidung zu kommen. Dabei spielen individuelle Werte eine Rolle, also die Vorstellung davon, was gut, richtig und wichtig ist, aber auch die vorherrschende Kultur, also tradierte Werte und Normen einer Gruppe.


Wirtschaftsethische Reflexionen sind kein modernes Phänomen, sondern begleiten die Menschen seit Jahrhunderten.


Wichtige Einflussfaktoren dabei waren die Religionen, der allgemeine Wertewandel, etwa in Bezug auf die Bewertung von gerechtem Lohn, Gewinn und Zinseinkommen, sowie das Zeitalter der Aufklärung mit seiner Abkehr von der reinen Gottgläubigkeit und der Anerkennung der Erkenntnisse der modernen Wissenschaften. Diese Entwicklungen haben die industrielle Revolution mit all ihren Auswirkungen bis in unsere heutige Zeit erst ermöglicht.


Um Handlungen ethisch zu bewerten, werden bestimmte Kategorisierungen häufig verwendet. Dabei werden manche ethische Prinzipien als universell richtig angesehen oder aber es werden Kontextfaktoren mit einbezogen, was dann als Relativismus bezeichnet wird.





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