Wir werden das, womit wir uns identifizieren

Unsere Identität baut das ICH, als das was wir uns selbst bezeichnen, auf unseren Glaubensätzen und Überzeugungen auf. Dazu gehören sowohl die negativen als auch die positiven Überzeugungen, die Verborgenen, die Sichtbaren.


"Identität ist immer in Bewegung, je nachdem, wie wir uns selbst sehen und woran wir glauben."

Statische Überzeugungen erschweren den Lebensweg hingegen erheblich. Wer meint immer gewinnen zu müssen, hat jeden Tag einen steilen Aufstieg zu bewältigen. Wer genauso fest davon überzeugt ist, dass es stattdessen richtig sei anderen immer nachzugeben, hat einen ebenso steilen Hügel zu erklimmen.


Die Macht des Glaubens sollte uns jedoch zugutekommen und nicht behindern. Unsere Überzeugungen sollen unsere Verbündeten sein, nicht unsere Gegner. Und das können sie auch. In diesem Moment lenkt das, woran wir glauben, bereits das, was passieren wird. Alle Etiketten, Schilder, Erinnerungen und Annahmen, mit denen wir unser ICH versehen, lösen Reaktionen im Geist und Körper aus.


So stellt sich folgende Frage: Sind wir es die unser Leben steuern oder sind das unsere Überzeugungen und Glaubensätze? Für die Antwort gilt es zu wissen, dass ein statischer Glaube ähnlich wie ein Mikrochip funktioniert, dass immer wieder dasselbe Signal aussendet, weil er ebenso programmiert wurde. Das läuft alles automatisch.


Wir haben jedoch jederzeit die Möglichkeit den Chip auszuschalten und das Programm zu ändern. Wir sind für unsere Überzeugungen verantwortlich, nicht umgekehrt. Es gibt Menschen, gar nicht einmal wenige, die aufschreiben, wo sie in 5 Jahren sein wollen. Dann erstellen Sie einen Aktionsplan, der sie genau dorthin führen soll. Damit das auch etwas bringt, muss der Aktionsplan jedoch auf den eigenen Überzeugungen beruhen, da alles was wir tun, denken und sagen, direkt und indirekt eine Überzeugung ausdrückt.


Daher ist es besser aufzuschreiben, wie der Aktionsplan nach unseren Überzeugungen aussehen sollte, und zwar nicht erst in 5 Jahren sondern in 5 Tagen, Wochen oder Monate.


Fazit: Wir werden das, womit wir uns identifizieren











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