Warum ist es so wichtig Rückgrat zu zeigen?



„Du hast kein Rückgrat!“ – So etwas möchte niemand über sich hören.

Anatomisch ist das natürlich Quatsch. Jeder Mensch hat eine Wirbelsäule und ein Rückgrat. Sonst könnten wir nicht aufrecht stehen oder gehen. Doch genau darin steckt die symbolische Bedeutung des Begriffs: Wer Rückgrat hat, beweist Haltung. So jemand bleibt standhaft, aufrecht und „aufrichtig“. So jemand knickt eben nicht beim kleinsten Widerstand oder Widerspruch ein. Diesen Menschen stimmen wir vielleicht nicht immer zu – zollen ihnen aber mindestens Respekt. Wie aber lässt sich Rückgrat zeigen, stärken und bewahren – im Alltag und im Job? Ich erkläre, warum die Tugend für den (beruflichen) Erfolg unerlässlich ist

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Das Rückgrat steht für Halt. Einerseits macht es uns durch die vielen Wirbel biegsam und anpassungsfähig, so dass wir uns bücken und strecken können. Gleichzeitig steht es für Standhaftigkeit, mentale Stärke und eine starke Persönlichkeit.


Man kann Rückgrat haben, Rückgrat zeigen – oder auch kein Rückgrat besitzen. In allen diesen Fällen handelt es sich um eine idiomatische Redewendung. Schließlich besitzt jeder Mensch eine Wirbelsäule. Entsprechend spricht man heute synonym vom Rückgrat auch von Charakterstärke, Courage und Zivilcourage, von Gradlinigkeit, Mumm und Prinzipientreue.


Rückgrat besitzen: Deshalb ist es wichtig


„Charakter ist das, was vom Menschen übrig bleibt, wenn es unbequem wird.“

Sprüche wie dieser zeigen, dass es wichtig ist, Rückgrat zu haben und zu zeigen. Nicht nur, weil sich solche Menschen die eigene Selbstachtung erhalten und sich den Respekt der anderen verdienen. Nur wer Rückgrat hat, kann letztlich eigene Ziele umsetzen und auch durchsetzen. Dinge, Werte und Bedürfnisse, die uns selbst wichtig sind und die deshalb einen klaren Standpunkt („klare Kante“) verdienen.


Dahinter steckt die Fähigkeit,auch mal Nein sagen zu können, Widerstände zu überwinden, Selbstbehauptung zu dokumentieren. Aus Sicht von Psychologen zählen diese Charakterzüge zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren überhaupt. Mehr noch als Intelligenz. Lewis Terman, der Erfinder des Stanford-Intelligenztests zum Beispiel, stellte bei seinen Untersuchungen immer wieder fest: Intelligenz wird häufig überschätzt. Beharrlichkeit und das Kämpfen für die eigenen Ziele führte wesentlich häufiger zum Erfolg.





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