Glaube ist so mächtig, dass er uns dazu bringen kann, alles sonnenklar zu sehen oder auch gar nichts


Alle Erfahrungen unseres täglichen Lebens werden durch das gefiltert, woran wir glauben. Dies geschieht völlig im Stillen, wir werden uns dessen meist nicht einmal bewusst. Was und woran wir glauben färbt jedoch unser ganzes Leben lang darauf ab, wie wir uns selbst, andere, unsere Arbeit, unseren gesellschaftlichen Status, unsere Familie, Politik und das ganze Weltgeschehen empfinden.


Glaube ist so mächtig, dass er uns dazu bringen kann, alles sonnenklar zu sehen oder auch gar nichts zu sehen. Er kann uns zu höchster Erfüllung inspirieren oder zu den frustrierendsten Rückschlägen führen. Der Unterschied besteht nicht in den gewählten Glaubenssätzen, sondern darin, wie sehr wir uns unseres Selbst bewusst sind.


Der Satz “Das glaube ich erst, wenn ich es sehe” kann genauso gut umgedreht werden und lauten: “Das sehe ich erst, wenn ich es glaube”. Wer zum Beispiel fest an den eigenen Selbstwert glaubt, wird sehen, wie sehr dieser Glauben in vielen Situationen helfen kann.


Wer an die eigene innere Stärke glaubt, sieht dies jedes Mal, wenn eine Krise aufzieht. Und wenn wir an Liebe glauben, wird sie uns an Orten erscheinen, wo andere überhaupt keine Liebe sehen. Dasselbe gilt für jeden tief in uns verwurzelten Glauben.


Sobald wir erkennen, dass unser Leben eigentlich von unserem Glauben, unseren Überzeugungen und Einstellungen, geleitet wird, gewinnen wir eine ganz neue Perspektive.



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