Das Dreieck des Betruges

Es stammt aus der Kriminologie und kann analog auf wirtschaftsethisch verwerfliche Handlungen übertragen werden. Es beschreibt die wesentlichen Voraussetzungen für Betrugsdelikte.


Drei Kategorien von Stakeholdern


1. Motiv, die Handlung auszuführen

Mitarbeiter ist seit Jahren in dem Unternehmen tätig und erbringt aus seiner Sicht sehr gute Leistungen, jedoch wird Kollege bei Beförderungen immer bedacht, der Mitarbeiter jedoch nicht. Gute Leistungen des Kollegen sind dabei oftmals durch Unterstützung des Mitarbeiters entstanden.


D.h. der Mitarbeiter ist eifersüchtig und/oder fühlt sich ungerecht behandelt.


2. Gelegenheit zum Betrug

Bericht den Kollegen angefertigt hat, muss an den Vorstand abgegeben werden. Mitarbeiter hat direkten Zugriff auf diesen und ändert und löscht Sätze als er alleine im Büro ist so ab, dass der Bericht nicht mehr zutreffend ist.


D.h. er hat die Möglichkeit zum Betrug durch den direkten Zugriff.


3. Rationalisierung des Verhaltens durch den Täter

Mitarbeiter sagt sich selbst, dass der Kollege ein Lob zw. Eine Beförderung nicht verdient,

da er sich mit seiner Arbeit schmückt.


D.h. er versucht ein Bild aufzuzeichnen, damit er gegenüber sich selbst seine Tat entlastet.









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